Heimspeicher · Batteriespeicher für Einfamilienhäuser
Heimspeicher in Deutschland – Daten, Trends und regionale Verteilung 2025
Heimspeicher sind das Rückgrat der Prosumer-Energiewende. Diese Seite fasst die wichtigsten Kennzahlen zusammen. Grundlage sind öffentlich verfügbare Daten aus dem Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur (Lizenz: DL-DE-BY 2.0), vom Speicheratlas gefiltert, aggregiert und visualisiert.
Kennzahlen
1.968.417 operative
Neuinstallationen: 120 MW (Okt 2025) · 2.106 MW (letzte 4 Quartale)
Jahr-zu-Jahr: 120 MW vs. 247 MW (Okt 2024) → −51,5 %
Teileinspeisung: 1.980.042 · Volleinspeisung: 8.696
Installationsdynamik
Im Oktober 2025 wurden 120 MW neue Heimspeicherleistung gemeldet, nach 192 MW im September (−37,6 %). Gegenüber Oktober 2024 (247 MW) entspricht das −51,5 %. Über die letzten vier Quartale summieren sich die Neuinstallationen auf 2.106 MW. Kurzfristige Rückgänge sind typisch für Saisoneffekte und laufende Anpassungen in Förder- und Anschlussprozessen.
Leistungsklassen & typische Speicherdauern
Die Verteilung konzentriert sich auf mittlere Größenklassen: 5–10 kW stellt mit 958.887 die größte Gruppe (48,1 %), gefolgt von 2–5 kW mit 693.905 (34,8 %). 10–15 kW erreicht 269.243 (13,5 %), während <2 kW (47.656) und 15–20 kW (18.306) Randsegmente bilden. Das E/P-Verhältnis ist typisch für Kurz- bis Mitteldauerspeicher (1–3 h) zur Abendverschiebung von PV-Ertrag.
Regionale Verteilung
Die höchste Dichte liegt in Süd- und Westdeutschland, insbesondere in Bundesländern mit hoher Eigenheimquote und starker PV-Durchdringung. Urban geprägte Kreise setzen Maßstäbe bei der Stückzahl; ländliche Regionen holen in der Leistungsaddition auf. Die interaktive Karte im Speicheratlas zeigt beides: Anzahl je Landkreis und aggregierte Kapazität.
Netzbetreiberprüfung & Status
Geprüft: 451.283 Einheiten (22,6 %) · In Prüfung: 1.523.997 (76,5 %) · In Planung: 17.950 (0,9 %). Die hohe Prüfquote zeigt, dass die Formalisierung im Heimspeichermarkt weit fortgeschritten ist.
Einordnung & Ausblick
Heimspeicher erhöhen Eigenverbrauch, reduzieren Lastspitzen und schaffen Flexibilität für das Gesamtsystem. Mit fallenden Systempreisen und vereinfachten Prozessen ist mittel- bis langfristig von weiterem Zubau in den Klassen 5–10 kW und 10–15 kW auszugehen. Das stärkt die Rolle von Haushalten als aktive Akteure der Energiewende.
Lizenz & Quellenangabe
Datenquelle: Marktstammdatenregister (MaStR), © Bundesnetzagentur. Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (DL-DE-BY 2.0). Hinweis: Daten wurden verarbeitet/aggregiert; keine Gewähr; keine amtliche Darstellung.